Chemische Prozesse, Werkstoffe und Verfahrenstechnik in Kraftwerken
CheMin GmbH
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Brennstoffdiagnose: z.B. Kohlen

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Viele der leitenden Mitarbeiter der CheMin haben eine geowissenschaftliche Ausbildung absolviert (Geologie, Mineralogie, Lagerstättenkunde). Zusammen mit unseren Kompetenzen bezüglich Korrosion und Verschmutzung in Kraftwerken ergibt sich für CheMin in Bezug auf fossile Brennstoffe (Torf, Braunkohle, Steinkohle) ein alle Prozessschritte umschließender Handlungsrahmen, von der Lagerstätte bis hin zu den chemischen Nebenwirkungen in den Dampferzeugern und in der Rauchgasreinigung, sowie zu den Eigenschaften der Reststoffe (Schlacken, Stäube, Aschen).

Vor dem Hintergrund der zunehmend komplexeren Quellen und Wege fossiler Brennstoffe und der wachsenden Tendenz von Mitverbrennung und den stetig steigenden Anforderungen an Umweltstandards (NOx) sind fossil befeuerte Kraftwerke am jeweiligen Standort von bisher so nicht gekannten Belastungen bezüglich Verschmutzung und Korrosion betroffen. Die oftmals über Jahrzehnte gewachsene Feinabstimmung zwischen dem Brennstoff aus einer bestimmten Lagerstätte und den Feuerungsbedingungen im Kessel sind vielfach nicht mehr zutreffend bzw. müssen neu angepasst werden.

Verschmutzung und Korrosion sind weitgehend unabhängig vom "brennbaren" Anteil der Kohle, sondern werden durch die mineralischen Nebenkomponenten geprägt. Dampferzeuger sind in diesem Sinn chemische Reaktoren, die diese Nebenkomponenten thermisch aufschließen und damit reaktiv machen. Dies macht Art und Anteil an Nebenkomponenten in fossilen Brennstoffen so bedeutsam.

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Nebenkomponenten in Brennstoffen
erzeugen
Nebenwirkungen im Kessel!
Dies sind:
Verschmutzung + Abzehrung

CheMin erarbeitet den
Beipackzettel für Brennstoffe

* * *

Die Diagnose zur Chemie und Mineralogie der für den Dampferzeuger belastenden chemischen Reaktivität der Nebenkomponenten kann auf mehreren Prozessstufen erfolgen:

  • in der Lagerstätte,
  • am Rohzustand des Brennstoffs,
  • am fertig aufbereiteten (und ggf. gemischten) Brennstoff
  • und auch im Kessel entlang des Rauchgasweges.

Dabei kommen an den Brennstoffen die klassischen analytischen Methoden der Lagerstättenkunde zur Anwendung (Präparation von Schliffen, Auflichtmikroskopie, ortsaufgelöste chemische Analyse mittels REM-EDX).

Im Kessel verfügt CheMin über Sensorik in Form von Sonden (CheMin-Sonden), die während des Betriebs an Messöffnungen eingeführt werden und so die relevanten Eigenschaften der reaktiven Nebenkomponenten an der jeweiligen Position entlang des Rauchgasweges dokumentieren und transparent machen. Dies ermöglicht einerseits die Erstdiagnose zu den Ursachen von gegebener Verschmutzung bzw. Korrosion und erlaubt andererseits als Begleitmaßnahme von Optimierungstests (Brennstoffe, Feuerung) ein schnelles Erkennen der Wirksamkeit der getesteten Maßnahme(n).

CheMin bietet diese Leistungen auf den jeweiligen Einzelfall spezifisch an, so dass das Kundeninteresse gezielt unterstützt und vorangetrieben wird. Eine standardisierte oder genormte Vorgehensweise ist nach den Erfahrungen der CheMin nicht sinnvoll.

 
 
 
Letzte Aktualisierung am: 22.03.2018