Chemische Prozesse, Werkstoffe und Verfahrenstechnik in Kraftwerken
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CheMin-Sonden:

Korrosionssonde / Belagssonde

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Analog zu der werkstofflichen Zielrichtung (siehe Menüpunkt Werkstoffsonde) lassen sich mit dem gleichen Sondenaufbau - nachfolgend als „CheMin-Sonde“ bezeichnet - auch Befunde zur Korrosion (Ursache, Mechanismus, Dynamik) und zur Verschmutzung erheben.

Für die Detektion der Wirkungen von Korrosion und Erosion, sowie für die Detektion der Eigenschaften von Belägen sind Sonden mit realem Rohraufbau an realen Einsatzorten unabdingbar. Nur so ergibt sich eine reale Wärmestromdichte, eine reale Kältefalle und ein realer Temperaturgradient im Belag.

Der wählbare Temperaturbereich auf dem Sondenkörper ist auch für diese Anwendungen ein bedeutsamer zusätzlicher Freiheitsgrad für die Detektion von temperaturabhängigen Befunden.

Mögliche Einsatzszenarien sind u.a.:
  • Taupunkte: Gesetzter Temperaturbereich auf der Sonde z.B. 80°C bis 200°C. Im Unterschied zu anderen Taupunktsonden erfasst die CheMin-Sonde auch feststoffliche Ablagerungen und damit deren Korrosionswirkung (z.B. deliqueszente Salze wie Ammoniumchlorid).
  • Hochtemperatur-Chlor-Korrosion: Gesetzter Temperaturbereich auf der Sonde z.B. 250°C bis 500°C. Die thermodynamischen Eigenschaften der Salze bedingen eine ausgeprägte Temperaturabhängigkeit der Korrosion. Die CheMin-Sonde zeigt diese Effekte eindeutig. Änderungen der Werkstofftemperatur von 10 oder 20 Kelvin können Abzehrraten bereits mehr als halbieren. Dieses Potential mittels der CheMin-Sonde zu quantifizieren, eröffnet verfahrenstechnische Vermeidungsstrategien.
  • Salzschmelzen-Korrosion: Gesetzter Temperaturbereich auf der Sonde z.B. 350°C bis 550°C. Auch die Salzschmelzen-Korrosion ist stark abhängig vom Temperaturniveau und von der Wärmestromdichte. Die CheMin-Sonde zeigt diese Effekte eindeutig.
  • Dicke und/oder harte Beläge: Gesetzter Temperaturbereich analog dem zu untersuchenden Bauteil (Verdampfer, Überhitzer, ECO etc.). Aufbau von Belägen am Einsatzort und anschließende Untersuchung im Labor. Meist sind besondere Brennstoff-Komponenten (z.B. metallisches Aluminium) oder die Sättigungstemperaturen gelöster Salze für ungünstige Eigenschaften der Beläge verantwortlich. Die CheMin-Sonde zeigt diese Effekte eindeutig.
CheMin:     Variabler Einsatz von Sonden mit hoher Diagnosekraft.
 
 
 
Letzte Aktualisierung am: 22.03.2018