Chemische Prozesse, Werkstoffe und Verfahrenstechnik in Kraftwerken
CheMin GmbH
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86167 Augsburg
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Kleiner Steckbrief

CheMin arbeitet seit 20 Jahren als Berater und Gutachter. Wir erbringen Dienstleistungen für Aufgaben der Entwicklung, Optimierung und Qualitätsbewertung in Bezug auf Brennstoffe, Werkstoffe, Reststoffe und Verfahrenstechnik von fossil- und abfallgefeuerten Kraftwerken, Biomassekraftwerken, Anlagen zur thermischen Abfallbehandlung (MVA) und anderen Kraftwerksanlagen.

CheMin behält stets eine möglichst neutrale Position im Markt und vermeidet die systematische Interessenswahrnehmung für einzelne Auftraggeber oder Marktsegmente. Drei der CheMin Mitarbeiter sind als Sachverständige öffentlich bestellt und vereidigt.

CheMin betreut Kraftwerksstandorte in ganz Europa und im Rahmen einiger Projekte auch weltweit. Die Erbauer und Betreiber von Kraftwerken und MVA sind die häufigste Kundengruppe. Zu den Auftraggebern gehören auch Planer, Verbände, staatliche Stellen, Gerichte und Schiedsgerichte, Lieferanten von Systemkomponenten, Verwerter von Reststoffen und Versicherer.

Wir agieren grundsätzlich aus der Position des Generalisten, d.h. Beobachten, Bewerten, Verknüpfen und Verstehen prägt unsere Arbeit. Ein Teil der CheMin-Mitarbeiter hat eine geowissenschaftliche Ausbildung. Die Erde als Objekt der angewandten Wissenschaft ist ideal, um Generalisten zu formen, die Kraftwerksprozesse als komplexe stoffliche Zustände begreifen können.

Denn Kraftwerke sind stets auch „chemische Reaktoren“. Die sich daraus ergebenden Wechselwirkungen, u.a. Korrosion und Verschmutzung, sind wesentliche Arbeitsinhalte. Durch die Anwendung von sensorischen Hilfsmitteln erschließen wir uns die dafür spezifischen Informationen. Wärmestromsensoren, Belagsmonitore, Korrosionsmonitore und weitere Testsonden sind Eigenentwicklungen der CheMin.

Unter den Kraftwerken sind MVA, altholzgefeuerte Biomassekraftwerke und auch Kohlekraftwerke mit Mitverbrennung in besonderem Maße „chemische Reaktoren“, also von stofflichen Eigenheiten und Unstetigkeiten des Brennguts betroffen und damit auch von extrem unterschiedlichen Anforderungen an die Betriebsweise und die Kesselwerkstoffe.

Maßnahmen zur Korrosionsbewertung, Korrosionsminderung und Korrosions-vermeidung sind typische Handlungsfelder für uns. Dies betrifft sowohl die Hochtemperaturkorrosion, als auch die Korrosionsprozesse am kalten Ende der Dampferzeuger und in der Rauchgasreinigung. Ein weiteres bedeutsames Feld ist das Verschmutzungsverhalten der Kessel. Ziel ist: Instandhaltungsaufwendungen möglichst gering zu halten und Verfügbarkeit zu maximieren. Auf längeren Zeitskalen unterstützen diese Maßnahmen das Prinzip der vorausschauenden Instandhaltung.

Die zunächst in den meist rostgefeuerten MVA erworbene Fähigkeit des „Lesens komplexer stofflicher Bilder“ übertragen wir auf andere Feuerungsarten und auf andere Brennstoffe. Wir vollziehen auch den Transfer in verschiedene europäische und globale Märkte mit anderem technischen und gesetzlichen Hintergrund und Erfahrungen.        

Wir streben den Aufbau von Netzwerken und den Austausch von Erfahrungen in geschlossenen Nutzergruppen an. Wir stellen unsere Tagungsbeiträge und Veröffentlichungen auf dieser Internetseite bereit. Wir arbeiten mit Hochschulen und anderen Forschungseinrichtungen im Rahmen geförderter Projekte und verfolgen dabei gezielt den direkten Transfer der Erkenntnisse in marktrelevante Anwendungen. Wir verstehen uns auf diesen Wegen als Informationssammler, Erfahrungsträger und Wissensverteiler. Wir beteiligen uns in der Lehre an Hochschulen.

Technische Prozesse zur Bereitstellung nutzbarer Energie sind die Basis unserer Arbeit.

 
 
 
Letzte Aktualisierung am: 22.03.2018